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27.06.2019 | Presse

VMS prüft Reaktivierung von Bahnstrecken

Zurzeit läuft Analyse der Fahrgastaufkommen und Finanzierungsmöglichkeiten

  • Bahnanbindung Rochlitzer Land
  • Bahnanbindung Marienberg

Chemnitz/Rochlitz/Marienberg - Können zwei stillgelegte Bahnstrecken reaktiviert werden? Diese Frage beschäftigt zurzeit die Infrastruktur-Experten des VMS. Es geht um die Bahnanbindung des Rochlitzer Landes sowie die Bahnstrecke Pockau-Lengefeld – Marienberg.

Rochlitzer Land: Rochlitz ist seit dem Jahr 2000 nicht mehr an den Schienenpersonennahverkehr angebunden. Busse fahren seither nach Geithain, mit dem Zug geht‘s dort weiter nach Leipzig und Chemnitz. Sollte Rochlitz wieder ans Bahnnetz angeschlossen werden, müssten die Abschnitte *Narsdorf – Rochlitz, oder *Großbothen – Colditz – Rochlitz,
*Verbindungsbogen Anbindung Rochlitz Markt wieder aufgebaut werden.
Zurzeit wird untersucht, wie viele Fahrgäste die Bahnverbindungen im Falle einer Reaktivierung nutzen würden und wie sich die Reisezeiten verändern. Sollte das Vorhaben sinnvoll sein, muss der VMS nach vorsichtigen Schätzungen mindestens 30 Mio. investieren.

Pockau-Lengefeld – Marienberg: Auf dieser Strecke wurde der Verkehr 1999 nach einem Unwetter eingestellt. Seit 2006 rollen hauptsächlich wieder Güterzüge. Die Stadt Marienberg macht sich nun für eine Anbindung für Fahrgäste ans Chemnitzer Modell stark. Auch die Anbindung der touristischen Ziele wie das Schwarzwassertal spielt eine wichtige Rolle. Zurzeit klärt das Innenministerium mit dem VMS und der Bahn, mit wie vielen Fahrgästen überhaupt gerechnet werden kann, welche Investitionen nötig wären und ob es Fördermittel gibt. Jährliche Betriebskosten schlagen mit 1,5 Mio. Euro zu Buche.