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10.09.2021 | Presse

ZVMS-Schülerbeförderung geht ins 11. Schuljahr

  • Schulweg-Organisation 2021/2022 für insgesamt knapp 43 000 Schüler
  • Die meisten haben Anspruch auf die Nutzung einer SchülerVerbundKarte
  • Für die kleinen Klassen finden wieder Bus- und Tramschulstunden statt

Chemnitz/VMS – Anfang dieser Woche sind auch die Landkreise Mittelsachsen und Zwickau sowie der Erzgebirgskreis ins neue Schuljahr 2021/2022 gestartet. Viele Kinder nutzen für Ihren täglichen Schulweg die SchülerVerbundKarte. Sie bringt die Schüler – jeweils ein ganzes Schuljahr lang – in die Schule, wieder nach Hause und in der Freizeit durch das gesamte VMS‑Gebiet.

Ein kurzer Blick zurück: Die Aufgabenträgerschaft für die Schülerbeförderung ist am 1. Januar 2011 in die Hände des kommunalen Zweckverbandes Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) übergegangen. Im darauffolgenden Schuljahr 2011/2012 wurde auch die verbundweit gültige SchülerVerbundKarte (SVK) ins Leben gerufen und erfreut sich seither großer Beliebtheit: „Nach dem FerienTicket war die SchülerVerbundKarte unser erstes Flatrate-Angebot und nimmt eine wichtige Vorreiterrolle hin zu einer einfachen und übersichtlichen Tarifgestaltung ein.“ erklärt VMS-Geschäftsführer Dr. Harald Neuhaus.

Bis heute werden jedes Jahr aufs Neue durch knapp 30 ZVMS-Mitarbeiter mehrere zehntausend Anträge auf Anspruchsberechtigung zur Erstattung der Beförderungskosten geprüft und beschieden. Mit ihr erhalten die Schüler eine SVK und die Eltern müssen nur noch einen festgelegten Eigenanteil der gesamten Kosten selbst tragen, den Rest bezuschusst der ZVMS. Für das vor einigen Tagen gestartete Schuljahr 2021/2022 sind nun insgesamt rund 38 000 Schüler für den Schulweg im öffentlichen Personennahverkehr angemeldet und nutzen dafür die SchülerVerbundKarte. Weitere rund 3 500 werden im sogenannten freigestellten Schülerverkehr, also mit extra eingesetzten Schulbussen, befördert und reichlich 1 000 werden von ihren Eltern mit dem Auto zur Schule gebracht. Dr. Neuhaus: „Unser Ziel ist es, möglichst vielen Schülern für ihren Schulweg die Nutzung der regulären Bus- und Bahnlinien zu ermöglichen. Mithilfe des guten Liniennetzes unserer Verkehrsunternehmen und einem dichten Takt gelingt uns das seit Jahren sehr gut.“

Seit dem 1. August 2021 ist neben der SchülerVerbundKarte auch das sachsenweite BildungsTicket erhältlich. Dieses kostet monatlich 15 Euro und gilt rund um die Uhr im gesamten VMS-Gebiet. „Das BildungsTicket wird durch den Freistaat Sachsen gefördert und ist eine gute Alternative für alle Schüler im VMS, die zum Beispiel aufgrund eines zu kurzen Schulwegs nicht anspruchsberechtigt für die ZVMS‑Schülerbeförderung sind.“ erläutert Dr. Harald Neuhaus das neue Tarifangebot.

Mit Schuljahresbeginn startete in den drei Landkreisen für die Klassen 1 und 4 der Grundschulen sowie die Klassen 1 bis 7 an den Förderschulen auch wieder die Busschule. Sie wird in Zusammenarbeit mit den Verkehrsunternehmen und den Gebietsverkehrswachten sowie der Polizeidirektionen Chemnitz-Erzgebirge und Zwickau durchgeführt. Gefördert wird sie von der Unfallkasse Sachsen und den Sparkassen Chemnitz und Zwickau. Neben der Busschule der Regionalverkehrsunternehmen führt die städtische Verkehrsbetriebe Zwickau GmbH seit 2014 auch die Tramschule, also die Verkehrserziehung für den Schulweg mit der Straßenbahn durch. Pro Schuljahr nehmen in den drei Landkreisen rund 8 000 Schüler an der Bus- bzw. Tramschule teil.