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Erster regionaler Bahngipfel: Mitteldeutschland bekennt sich zur Schiene

  • Bahnverkehr soll attraktiver werden
  • VMS-Bahn als Kulturhauptstadt-Botschafterin unterwegs
  • Staatssekretärin Fröhlich lobt ausdrücklich das Chemnitzer Modell

Chemnitz – Zum bundesweiten Tag der Schiene 2023 machten sich Delegationen aus drei Bundesländern und der künftigen Kulturhauptstadt mit Sonderzügen aus den jeweiligen Hauptstädten auf den Weg nach Leipzig – zum ersten regionalen Bahngipfel Mitteldeutschlands.

Heute hat sich die Schienenbranche der mitteldeutschen Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen am Tag der Schiene 2023 in Leipzig zu einem ersten regionalen Bahngipfel getroffen. Der zentralen Veranstaltung im Leipziger Hauptbahnhof ging eine Sternfahrt mit Sonderzügen aus den mitteldeutschen Landeshauptstädten Dresden, Erfurt und Magdeburg sowie aus der künftigen Kulturhauptstadt Europas 2025 – Chemnitz nach Leipzig voraus.

Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-​Anhalt, Prof. Dr. Barbara Schönig, Staatssekretärin des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft und Ines Fröhlich, Staatssekretärin im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr diskutierten mit Vertretern der Aufgabenträger, Eisenbahnverkehrsunternehmen, Logistikbranche und Bildung, wie sie den Herausforderungen begegnen können. Sie richteten den Blick auf Potenziale und Perspektiven der Schienenbranche der Region. Der Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland Carsten Schneider war mit einer Videobotschaft vertreten.

Auf der jüngsten Verkehrsministerkonferenz haben die Länder vereinbart, ihre Zusammenarbeit bei übergeordneten Themen der Schienenbranche weiter zu intensivieren. Ziel ist es, die Zusammenarbeit der Länder hinsichtlich der aufgezeigten Themenschwerpunkte über den Tag der Schiene hinaus zu verstetigen und damit deren Umsetzung für die Region Mitteldeutschland gemeinsam voranzutreiben. Dabei ist das gemeinsame Ziel klar: die umweltfreundliche Schiene in unserer Region für die Zukunft stärken.

Carsten Schneider: Um die Potenziale der Bahn besser zu nutzen, brauchen wir die enge Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern und eine bessere Kooperation insbesondere unter den Ländern. Leitbild der Bundesregierung ist der Deutschlandtakt: ein Fahrplan mit häufigeren, schnelleren und besser abgestimmten Verbindungen. Dafür investieren wir mehr denn je in die Schiene. Wir modernisieren die bestehenden Netze und ergänzen zentrale Verbindungen“

Dr. Lydia Hüskens: „Damit die Bahn eine echte Alternative ist, braucht es ein stimmiges, schlüssiges und kundenfreundliches Gesamtangebot – vom ICE bis zur Regionalbahn. Denn gerade auch im ländlichen Raum haben Bahn und Schiene großes Potenzial, wenn das Angebot stimmt. Wir brauchen dafür aber nachhaltig mehr Mittel für die Infrastruktur, den Fernverkehr und für die Länder, die mehr Bahn in die Fläche bestellen wollen.“

Prof. Dr. Barbara Schönig: „Der Tag der Schiene ist eine gute Gelegenheit, das Potenzial der Bahn aufzuzeigen. Das Deutschlandticket beweist: Deutlich mehr Menschen steigen auf den ÖPNV um, wenn Preis und Angebot stimmen. Im Schienenpersonennahverkehr verzeichnen wir auf besonders nachgefragten Strecken einen Zuwachs an Fahrgästen von 50 bis sogar 60 Prozent. Der Freistaat Thüringen arbeitet mit Nachdruck daran, die bestehenden Kapazitäten zu erweitern, um die Reisequalität für alle deutlich zu verbessern. Aber auch der Bund muss seinen Beitrag leisten, damit die Länder die Angebote im SPNV kurz- und mittelfristig weiter verbessern können. Dafür brauchen wir deutlich mehr Regionalisierungsmittel vom Bund als bisher. Und nicht zu vergessen: Der Bund ist am Zug, den Erhalt des Deutschlandtickets über 2023 hinaus abzusichern.“

Ines Fröhlich: „Der Ausbau und die Elektrifizierung des sächsischen Eisenbahnnetzes sind seit Langem ein wesentlicher Punkt der Mobilitätspolitik. Dank der Mittelausstattung durch den Sächsischen Landtag, Bund, EU sowie der finanziellen Beteiligung der sächsischen Nahverkehrsverbände konnten in der Vergangenheit wichtige Projekte initiiert und umgesetzt werden. Die Entwicklung der S-Bahnnetze in Leipzig und Dresden sowie das Chemnitzer Modell können als wahre Erfolgsgeschichten verbucht werden. Zahlreiche Herausforderungen liegen allerdings noch vor uns. Die wichtigste hierbei ist aktuell und drängend: Die auskömmliche Finanzierung der Leistungen, die jeden Tag die Aufgabenträger des ÖPNV und die Verkehrsunternehmen zuverlässig erbringen. Um Projekte ins Laufen zu bekommen, leisten wir bereits als Staatsregierung einen außerordentlichen Beitrag zur Projektplanung. 25 Millionen Euro – diese Summe hat Sachsen bislang in die Elektrifizierungsvorhaben Leipzig – Chemnitz und Dresden – Görlitz investiert. Damit nicht genug: Auch für künftige Planungsphasen hat Sachsen Vereinbarungen mit der Deutschen Bahn abgeschlossen bzw. steht mit der DB in Verhandlungen. Natürlich erwarte ich von Seiten des Bundes ein gleichwertiges Engagement.“

Sven Schulze, Oberbürgermeister der Stadt Chemnitz: „Chemnitz ist Europas Kulturhauptstadt 2025. Die gesamte Region lädt Besucherinnen und Besucher aus Europa und der Welt ein, um mit uns zu staunen, zu feiern und einander besser kennenzulernen. Wir erwarten rund zwei Millionen Gäste. Nicht nur für diese größte Kulturveranstaltung des Kontinents benötigen wir in Chemnitz einen leistungsfähigen Schienenpersonennahverkehr. Als Oberbürgermeister freue ich mich deshalb über den Tag der Schiene. Er bündelt die Aktivitäten vieler Beteiligter für die nachhaltige Entwicklung eines zeitgemäßen, bequemen und umweltfreundlichen öffentlichen Personennahverkehrs.“

In moderierten Podiumsdiskussionen ging es insbesondere um eine „Bessere Anbindung des ländlichen Raumes“, „Lösungen für den Fachkräftemangel in der Verkehrsbranche“ und die „Rolle der Schienenbranche bei der Dekarbonisierung“. Weitere Themen waren der Deutschlandtakt und eine bessere Fernverkehrsanbindung sowie die Digitalisierung des Schienengüterverkehrs.

Rund 300 Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Forschung waren da. Darunter auch Auszubildende, Studentinnen und Studenten, Schülerinnen und Schüler.

Während der Veranstaltung im Hauptbahnhof standen die Sonderzüge mit Recruitingaktionen wie zum Beispiel Speeddating mit Bewerberinnen und Bewerbern an den Bahnsteigen. Der Sonderzug aus Chemnitz, ein Coradia Continental des VMS, wirbt über diesen Tag hinaus für die Kulturhauptstadt 2025. Die Thüringer stellten dem Publikum den modernen und umweltfreundlichen Akku-Zug vor.