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Made in Saxony: Künftig elektrisch mit der Bahn ins Erzgebirge

  • Zukunftsprojekt in Sachsen auf der Weltleitmesse der Bahntechnik „InnoTrans“ besiegelt
  • Kooperationspartner unterzeichnen Vertrag im Beisein des sächsischen Staatssekretärs Thomas Kralinski und stellen damit die Weichen im Erzgebirge auf „Green Mobility“

Berlin/Chemnitz, 27. September 2022: Sieben Partner aus der sächsischen Wirtschaft und Wissenschaft unterzeichneten am 21. September 2022 im Beisein des Staatssekretärs im sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Thomas Kralinski, einen Kooperationsvertrag zur Errichtung und Inbetriebnahme einer Ladestation für batterieelektrische Züge im Erzgebirge. Den passenden Rahmen bot die „InnoTrans“ – die Weltleitmesse der Bahntechnik mit mehr als 2.700 Ausstellern aus rund 50 Ländern, die vom 20. bis 23. September 2022 in Berlin stattfand.
Ladestation für Batteriezüge ermöglicht elektrischen Betrieb bis ins Erzgebirge
Kooperationsgegenstand ist die Errichtung und die Erprobung einer innovativen Ladestation für Batteriezüge. Das Herausragende hierbei ist, dass die Ladung mit der Landesnetzfrequenz von 50 Hz erfolgt und nicht wie sonst üblich mit 16,7 Hz Bahnfrequenz. Dies hat den Vorteil, „dass die Investitionen für Ladestationen deutlich geringer sind als bei Lösungen mit Frequenzumformung. Hinzu kommt, dass der Aufbau sehr kompakt ist und für die Aufstellung kein Planfeststellungsverfahren erforderlich ist“, erklärt Dr. Steffen Röhlig, Prokurist der Rail Power Systems GmbH und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Bahntechnikclusters Rail.S.
Das Projektvorhaben beinhaltet die Errichtung der Ladeinfrastruktur im Bahnhof Annaberg-Buchholz Süd im Umfeld des Forschungs- und Testzentrums Smart Rail Connectivity Campus (SRCC). In einer Versuchsphase sollen zunächst die Wechselwirkungen zwischen Schienenfahrzeugen und Ladeinfrastruktur, zwischen Ladeinfrastruktur und speisendem Energieversorgungsnetz und die Auswirkungen der Ladeinfrastruktur auf die vorhandene Bahninfrastruktur untersucht werden. Nach erfolgreicher Testphase ist beabsichtigt, die Anlage im Regelbetrieb für Zugfahrten aus Chemnitz zu nutzen. „Mit der Beschaffung batterieelektrischer Züge für die Strecke Leipzig – Chemnitz setzen wir unsere Strategie fort, den SPNV in der Region zeitgemäß und umweltfreundlich zu gestalten. Ausgewählte Zugverbindungen können künftig mit elektrischer Traktion bis ins Erzgebirge verkehren“, betont Mathias Korda, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Mittelsachsen (VMS).
Innovation zu 100 Prozent „Made in Saxony“
Zu den Kooperationspartnern zählen die Unternehmen DB Energie, DB RegioNetz Infrastruktur/Erzgebirgsbahn, F&S Prozessautomation, Rail Power Systems, der Smart Rail Connectivity Campus, die Technische Universität Dresden mit der Professur Elektrische Bahnen sowie der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) – allesamt Institutionen aus Sachsen oder mit einem Sitz in Sachsen. Damit ist es ein zu 100 Prozent „Made in Saxony“-Innovationsprojekt.
Prof. Dr. Arnd Stephan, Inhaber des Lehrstuhls Elektrische Bahnen und Vorstandsvorsitzender von Rail.S, betonte, „dass es wichtig ist, dass sich Partner aus der Region zusammenfinden und solch ein Projekt aus Eigenmitteln stemmen. Das unterstreicht die Innovationskraft der Bahnindustrie in der Region und nutzt die Möglichkeiten aus Wissenschaft und Forschung.“
Die Ladestation wird demnächst unter Testbedingungen in Betrieb genommen, zuvor im Frühjahr 2023 im Bahnhof Annaberg-Buchholz Süd installiert. Anschließend soll ein Testprogramm unter Betriebsbedingungen absolviert werden, unter anderem mit batterieelektrischen Triebzügen Coradia Continental des VMS.