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ZVMS beschließt als erster der fünf sächsischen Aufgabenträger die Umsetzung der Ergebnisse der ÖPNV-Strategiekommission

Außerdem Änderungen am Schienenersatzverkehr Chemnitz – Aue beschlossen
In seiner heutigen Verbandsversammlung hat der Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) als erster der fünf sächsischen ÖPNV Zweckverbände die Umsetzung der zwischen den Verbandsvorsitzenden und dem SMWA vereinbarten Maßnahmen zur Weiterentwicklung des sächsischen ÖPNV beschlossen. Dazu gehören der Angebotsausbau des PlusBus- bzw. TaktBus-Konzeptes und die Vorbereitung eines Sachsentarifs als Dachtarif für Fahrten über Verbundgrenzen hinaus. Weiterhin wird es ab dem 1. August 2019 ein verbundweit gültiges Azubi-Ticket mit der Zukaufoption für weitere sächsische Verkehrsverbünde sowie ab dem neuen Schuljahr ein im ganzen Verkehrsverbund nutzbares Schülerfreizeitticket geben. Beide Tickets sollen in einem zweiten Schritt eine sachsenweite Gültigkeit erhalten.
Die ZVMS-Verbandsräte haben außerdem den Beschluss über die bereits am vergangenen Mittwoch bei einer öffentlichen Bürgerinformationsveranstaltung in Einsiedel vorgestellten Änderungen am bestehenden Schienenersatzverkehrs-Konzept auf der Strecke Chemnitz – Aue gefasst: Statt der beiden Linien 76 und 361, die aktuell als SEV nach Aue bzw. Burkhardtsdorf verkehren, wird es ab 30. März 2019 eine gesonderte SEV-Linie als Ersatz für die Eisenbahn im Zwönitztal geben. Ihr Fahrtweg führt dann von Burkhardtsdorf über Einsiedel zum Campus der TU Chemnitz, von wo aus der Hauptbahnhof mit den Bahnlinien 3 und C13 – C15 im 10-Minuten-Takt erreichbar ist. Mit Betriebsaufnahme dieses neuen SEV verkehrt die Linie 76 wieder nach dem ursprünglichen Fahrplan zwischen Altchemnitz und Eibenberg bzw. Berbisdorf. Die Linie 361 zwischen Chemnitz Hauptbahnhof und Aue bleibt unverändert. Ab Mitte März werden die Fahrpläne der neuen SEV-Linie an den Haltestellen und im Internet unter www.vms.de verfügbar sein. Mit dem neuen SEV-Konzept konnten in sehr kurzer Zeit die berechtigten Hinweise der Fahrgäste berücksichtigt werden. Die Anbindung von Einsiedel, Dittersdorf und Kemtau verbessert sich damit trotz der Bauarbeiten deutlich.