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Stufe 4

Norderweiterung Limbach-Oberfrohna

Die Stufe 4 ist mit einer 16 Kilometer langen Neubaustrecke die umfangreichste aller Ausbaustufen des Chemnitzer Modells. Nur ein kleiner Teil der Strecke ist eine ehemalige Eisenbahntrasse, die wieder genutzt werden soll. Es ist vorgesehen, eine neue Straßenbahnstrecke vom Chemnitzer Stadtzentrum aus über die Brücken- und Theaterstraße, die Hartmannstraße und entlang der Leipziger Straße bis ins Chemnitz Center an der Bundesautobahn A4 zu errichten.

Mit Umsetzung der Stufe 4 erhält die Stadt Limbach-Oberfrohna wieder eine schnelle und leistungsfähige Anbindung an das Stadtgebiet Chemnitz, das Gewerbegebiet Chemnitz Center und an den überregionalen Schienenverkehr. Sie hat für den Verdichtungsraum eine sehr hohe Bedeutung, da mit ihr große Wohn- und Gewerberäume erschlossen werden.

Netzspinnendarstellung der Stufe 4 des Chemnitzer Modells

Ziel und Ausblick

Die Planung für den Ausbau in Richtung Leipziger Straße und nach Limbach-Oberfrohna wurde im Jahr 2020 wieder aufgenommen. In Abstimmung mit der Landesdirektion sachsen als Planfeststellungsbehörde und der Stadt Chemnitz wurde vereinbart, dass Planfeststellung, Bauarbeiten und Inbetriebnahme abschnittsweise erfolgen.

Die Gesamtstrecke ist in fünf Abschnitte unterteilt. Diese heißen „Planfeststellungsabschnitte“. Der erste Planfeststellungsabschnitt (PFA 1) beinhaltet den Bereich der zukünftigen Straßenbahntrasse im Stadtzentrum von Chemnitz, beginnend vom Falkeplatz überr die Theaterstraße bis zur Einmündung der Hartmannstraße, weiter in der Hartmannstraße bis zur Kreuzung mit der Leipziger straße. Komplettiert wird die neue Trasse durch die Anbindung an die vorhandene Straßenbahntrasse in der Straße der Nationen in Höhe der Brückenstraße über die Theaterstraße ebenfalls bis zur Einmündung der Hartmannstraße.

Fotomontage eines Citylink-Zuges, derdurch die Theaterstraße fährt

Vorgehen Planfeststellung:

Die Planung und Bauausführung jedes PFA ist in jeweils vier Stufen aufgeteilt:

Stufe 1: Vorplanung

In dieser Stufe werden verschiedene Lösungsvarianten zur Einordnung der Straßenbahntrasse in den Straßenraum, im Zusammenhang mit der Einordnung von Fuß- und Radwegen sowie der Fahrspuren für Busse, LKW und OKW untersucht und untereinander verglichen.

Stufe 2: Entwurfs- und Genehmigungsplanung

Hier wird die abgeschlossene und von den politischen Gremien bestätigte Vorplanungsvariante weiter vertieft, detailiiert und anschließend in die Planfeststellungsunterlage umgesetzt sowie erforderliche Untersuchungen und Gutachten erstellt. Auf der Basis vorgenannter Unterlagen wird dann das Planfeststellungsverfahren durchgeführt.

Stufe 3: Ausführungsplanung, Ausschreibung und Vergabe

Die Entwurfsplanung wird soweit vertieft und Ergänzungen sowie Anpassungen aus der Planfeststellung eingearbeitet, sodass die Planung alle erforderlichen Angaben für die Ausschreibung enthalten sind und dann nach diesen Plänen gebaut werden kann. Bevor die Bauarbeiten starten, werden die Bauleistungen europaweit ausgeschrieben und anschließend als Aufträge vergeben.

Stufe 4: Bauausführung

Zuletzt wird von den Bauarbeitern und Handwerkern entsprechend den in der Stufe 3 erstellten Plänen gebaut und das Vorhaben in die Realität umgesetzt. Nach der Fertigstellung und Abnahme der Bauarbeiten kann dann der Zugbetrieb aufgenommen werden.

Feierliche Eröffnung der Linie

Planfeststellungsabschnitte 3 und 4:

Als Voraussetzung für die zukünftige Planung der Straßenbahntrasse in den Planfeststellungsabschnitten 3 und 4 im Bereich der Kreuzung Leipziger Straße/Bornaer Straße bis zur Einmündung in die aktuell stillgelegte Eisenbahntrasse wird aktuell eine Variantenuntersuchung zur Linienfindung der neu zu bauenden Straßenbahntrasse in diesem Bereich erstellt. Der Abschluss der Variantenuntersuchung ist für Frühjahr 2022 geplant. Auftraggeber und Koordinator für diese Leistung ist die Stadt Chemnitz.

Schematische Darstellung möglicher Verbindungswege zwischen Chemnitz und Limbach-Oberfrohna

Aktueller Stand

Die vorhandene Eisenbahnverbindung von Chemnitz nach Aue beginnt am Hauptbahnhof und verläuft über den Südbahnhof weiter in Richtung Einsiedel. Vorgesehen für das Projekt Chemnitzer Modell ist die Anbindung der weiter im Zwönitztal verlaufenden Bestandsstrecke an das Chemnitzer Stadtzentrum über den Campus der Technischen Universität.

Der erste Teilabschnitt Straßenbahn wurde Ende 2017 fertiggestellt. Danach folgte der Ausbau der Bestandsstrecke in Richtung Thalheim und Aue. Am südlichen Ende des Südbahnhofes, etwa in Höhe der Fußgängerbrücke nahe der Wolkensteiner Straße, treffen zwei von der Wendeschleife am Technopark neu zu errichtende, rund 200 Meter lange Verbindungsgleise auf die Bestandsstrecke. Straßenbahn- und Eisenbahnstrecke wurden ähnlich wie am Hauptbahnhof so miteinander verknüpft, dass die Fahrgäste aus dem Stadtzentrum umsteigefrei weiterreisen können.

Die Fahrzeuge verkehren dabei als Straßenbahn bis zum Technopark, dort findet die Umschaltung auf Dieselbetrieb statt und die Bahnen setzen ihre Fahrt über die Verknüpfungsstelle bis nach Thalheim und Aue im dieselelektrischen Betrieb fort.

Mit der Inbetriebnahme des Teilabschnittes Eisenbahn am 30. Januar 2022 wurden die Linien C13 und C14 aus Burgstädt und Mittweida nach Thalheim/Aue verlängert. Seitdem verkehrt die Linie C13 täglich zwischen den frühen Morgen- und den späten Abendstunden von Burgstädt nach Aue und zurück. Montag bis Freitag ganztägig sowie an Samstagen zwischen Vor- und Nachmittag verkehrt zusätzlich die Linie C14 stündlich von Mittweida nach Thalheim und verdichtet so in dieser Zeit das Fahrtenangebot zwischen Chemnitz und Thalheim auf einen Halbstundentakt. Sonntags verkehrt die C13 weiterhin im Stundentakt nach Thalheim und weiter nach Aue, während die C14 in Chemnitz endet. Die Linie C15 der Stufe 1 verkehrt weiterhin zwischen Hainichen und der Wendeschleife am Technopark.

Fotomontage eines Fahrradwegs und einer Straßenbahnlinie an der Stadthalle

Die Arbeitsstände Entwurfsplanung dr Lagepläne für den Planfeststellungsabschnitt 1 stehen hier zum Download zur Verfügung:

Die ermittelte Vorzugsvariante der Verkehrsinfrastrukturanlagen des straßen- und schienengebundenen ÖPNV im Rahmen der Linienuntersuchung zwischen Bornaer Straße und der Einbindung in das Eisenbahngleis nach Limbach-Oberfrohna (Planfeststellungsabschnitte 3 und 4) wurde durch den Stadtrat der Stadt Chemnitz mit Beschluss B-154/2022 in der Sitzung vom 12. Oktober 2022 bestätigt. Detaillierte Informationen und der gesamte Bearbeitungsprozess sind hier dokumentiert:

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Dieses Projekt wird gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland